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Atlantikküste bei Aveiro - Gafanha do Carmo, PT

Aktualisiert: 23. Feb. 2023

(4) Aufenthalt vom Sonntag 19.02. - Montag 20.02.2023, Anreise am Tag vorher



Aveiro ist eine größere Küstenstadt am Atlantik. Bis hierhin fahren die Regionalbahnen von Porto aus. 2 Autobahnen verbinden Aveiro und Porto und es sind knapp 100 km. Aveiro hat eine industrielle Struktur, denn man sieht Fabrikgebäude. Die am Atlantik liegenden Orte sind rein touristisch geprägt und ziehen sich über die ganze Küste von Porto bis hinter Aviero hin. Der Atlantik sieht unendlich aus und es herrscht eine deutliche Brandung. Auch die Sandstrände sehen zumindest in der Nicht-Saison unendlich groß aus. Es ist eine langausgedehnte Dünenlandschaft mit viel Sandstrand. Wellen schlagen recht heftig am Strand an. Surfer gibt es (Surfshops und -schulen), aber im Wasser habe ich keine gesehen.



Der Wohnmobilplatz (Varga Splash in Gafanho do Garma) ist relativ groß und mit sehr freundlichen Eigentümern, die auch noch vernünftig English gesprochen haben. Die Lage ist direkt hinter dem Strand in den Dünen. Zum ersten Mal auf der Tour waren auf dem Platz ca. 50 Wohnmobile; ca. 30% davon Deutsche, 30% Holländer, 30% Portugiesen und der Rest halt andere. Die Preisgestaltung ist mit 9 € pro Nacht ohne Strom recht moderat. Ein sehr schöne Anlage für Frisch- & Abwasser und Sanitäranlagen stehen zur freien Nutzung zur Verfügung. Im Sommer gibts sogar einen Kinderbereich mit Swimmingpool etc., wobei das dann teuerer ist. Man kommt schnell mit den Nachbarn ins Gespräch, trotzdem fühlt man sich auf dem Platz in der offenen Landschaft. Die Temperatur lag tagsüber bei 20 Grad, nachts bei 15; teilweise sonnig, aber auch etwas tröpfelnder Regen.


Der Küstenabschnitt ist reiner Sandstrand und geht so über etliche km in dieser Form. In den Dörfern sind umfangreiche Gebäude mit Ferienwohnungen zu sehen; ein paar Restaurants und wenig Hotels. Hier ist im Sommer bestimmt "der Bär los". Jetzt - am Sonntag - war das Bild von Portugisen auf Sonntagstour geprägt. Ein sehr hübsche Gegend.


Auch hier in den Dörfern findet man so manche verschlafene Immobilie - und auch Ruine. Ich schätze mal so ca. 10-15% der Gebäude sind so verfallen, aber es hält die Leute nicht davon ab, gleich daneben neue zu bauen. Am 2. Tag habe ich mit einer etwas längeren Fahrradtour die Gegend um Mira (südlich gelegen) erkundet. Hier gibts sogar Pferde.


Es geht Morgen weiter ins Inland zum Parque Natural de la Serra da Estrela. Hier liegt auch der höchste Berg Portugals - der Torre mit 1993 m hoch. Geplant ist die Hinfahrt über grüne Straßen.


20.02.2023

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interessante Ansichten der lokalen Immobilien und Wohnmobile an den Dünen.

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