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Parque Natural de la Serra da Estrela - Torre, PT

Aktualisiert: 3. März 2023

(5) Fahrt zum Torre Dienstag 21.02.2023, Ruhetag 22.02.2023, Anfahrt Tag vorher


Von der warmen Küste geht es zunächst über Autobahnen Richtung Osten an Aveiro vorbei ins Küstenhinterland. Hier kommt ein kleines Mittelgebirge (um die 1000 m hoch), dass per Gasfuß überwunden wird. Die Autobahn ist auf der Michelinkarte als grün eingezeichnet und auch das Zehner-Navi verwendet sie als grüne Route. Und das stimmt auch.



Blick vom Torre - direkt nach Beginn der Abfahrt

Hinter dem Mittelgebirge liegt eine flache Ebene mit leichten Hügeln. Hier wird umfassend Weinbau betrieben und auch ein paar Schafe laufen rum. Viele kleine Ortschaften sind in der Landschaft verteilt. Nach 50 km kommt der Parque Natural de la Estrela mit Torre (gesprochen "Torrr"). Der Torre ist mit 1993 m der höchste Berg Portugals. Das ganze Massiv um den Torre herum ist als der National-Park Estrela zusammengefasst. Innerhalb des National-Parks sind ein paar Straßen (alle grün!) und so gut wie keine Orte. Landschaftlich ähnelt das Ganze sehr stark dem Harz, denn die umliegende Landschaft ist mehr oder weniger eben und das Massiv des Torre bildet mit einer Erhebung von um die 1400 m eine imposante Kulisse. Auch oben auf dem Gipfel ist es ähnlich: Radarstationen, bei gutem Wetter einen tollen Blick und normalerweise viele Wolken.




Leider war der Berg Torre sehr stark in den Wolken und man hat nicht so richtig was gesehen. Trotzdem: oben ist ein kleines Skigebiet. Zahlreiche portugiesische Kurzurlauber waren da unterwegs und für die war der Schnee sichtlich eine sagenhafte Attraktion. Unten so um die 12-14 Grad, oben auf dem Gipfel so 3 Grad tagsüber. Eine sehr imposante Route durch die Berge des Nationalparks Estrela; ingesamt knapp 100 km kurvige, gut ausgebaute Bergstraßen auf 500 - 1955 m Höhe. Dieses Massiv lohnt sich auch mit dem Motorrad. Allerdings: kalt ist kalt!




Der Campingplatz Curral de Negro auf 1000 m bei Gouveia ist eine echte Empfehlung. Es handelt sich um einen wirklichen Campingplatz, der das ganze Jahr geöffnet ist. Die Sanitäranlagen sind umfangreich und absolut sauber. Klos und Duschen sind jeweils mit Namensschildern auf die einzelnen Gäste zugeteilt - man hat somit quasi sein EIGENES Bad. Schon Klasse. der Betreiber sagte, das sind die Überbleibsel von Covid, aber gar nicht so schlecht, da er festgestellt hat, dass alles VIEL WEINIGER verschmutzt ist.


Man steht unter Bäumen und hat auch einen Blick ins Tal. Die einzelnen Plätze sind sehr groß, so dass es auch in der Hochsaison hier erträglich ist. Der Betreiber erzählte noch, dass es außer dem Tourismus, dem Weinbau, den Schafen und dem Krankenhaus hier in der Gegend nichts anderes gibt. Naja - eine wirklich schöne Gegend gibts gratis dazu.


Trotzdem - ich habe mich wie in Ruhpolding gefühlt und es ist zu kalt hier. Es geht weiter wieder an die Küste in die Gegend von Nazare.


23.02.23


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Beeindruckende Landschaft und vielversprechende Straßen!

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