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Santiago de Compostella, Galicien, ES

Aktualisiert: 23. Feb. 2023

(1) Aufenthalt am Montag, 13.02.2023, Anreise am Tag zuvor


Santiago ist DIE alte Pilgerstadt in Galicien. Es ist absolut eine Reise wert. Zwar ist Santiago mit ca. 100.000 Einwohnern nach A Coruna nur zweitgrößte Stadt in Galicien, aber auf jeden ein lohnendes Reiseziel. Jerusalem, Rom und Santiago de Compostella sind die 3 einzigen & originären Pilgerziele der katholischen Kirche. Santiago ist Ziel der Jakobswege im Zeichen der Jakobsmuschel, welche in Santiago überall als Symbol auftaucht.


Santiago wurde bereits um 800 n.Chr. gegründet und der Bau der Kathedrale begann um 1050 n.Chr. und zog sich über mehrere Jahrhunderte hin. Viele Umbauten insbesondere an den äußeren Fronten stammen aus der Barockzeit. Die Kathedrale ist absolut beherrschend und wirklich riesig groß. In den Nebengebäuden sind heute das Museum, ein Hotel und Gebäude der Stadt untergebracht.



Ich bin selten vor einer so imposanten Kathedrale gestanden. Man merkt hier die Vergangenheit mit dem vielen Gold der Spanier. Insbesondere der Altar ist außerordentlich prächtig mit Verwendung von sehr viel Gold. Es gibt Führungen, die über das Museum veranstaltet werden und bei denen man und ich auch auf dem Dach der Kathedrale rumläuft. Absolut beeindruckend. Insgesamt merkt man der ganzen Konstruktion den romanischen Ursprung an. Alles war durchaus wehrhaft gedacht, was die ca. 1m dicken Mauern und der durchgängige Baustoff Granit unterstreichen. Selbst das Dach ist aus ca. 10cm dicken Granitplatten, die vor kurzem erneuert worden sind (Haltbarkeit des alten Daches mehrere Hundert Jahre!). Allerdings muss das alte Dach undicht gewesen sein, denn überall im Gebäude liefen Trocknungsanlagen.


Santiago als Stadt ist von dem mittelalterlichen Teil und engen Gassen geprägt. Viele kleine Bars und eine Universität runden das Bild ab. Durch die Universität ist das Publikum überwiegend jung (halt Studenten); erstaunlicherweise waren die meisten weiblich - was vielleicht an der Fachauswahl der Universität liegen mag, ich hab nur die medizinische Fakultät mitten in der Altstadt entdeckt.


Vom Wetter her war es tagsüber so um die 18 Grad und halbwegs sonnig. Sehr angenehm um einen Tag in der Stadt rumzulaufen. Der WoMo-Platz liegt etwas außerhalb auf einem Hügel mit einem erstklassigen Ausblick auf die Autobahnzubringer von Santiago. Sieht imposant aus - hier leben zwar nicht so viele Leute aber die haben trotzdem ein paar Autobahnen. Die Plätze sind fest abgegrenzt und so gewählt, dass der Profit des Betreibers bei Vollbelegung maximal ist. Allerdings waren nur 3-4 WoMos auf dem Platz, so dass diese Gestaltung nicht gestört hat. In die Stadt kommt man mit dem Bus (Linie 6 & 6a), welche bis abends um 23:00 Uhr aller 20 min fährt (hin und auch wieder zurück). 1 Strecke kostete 1 €.


Am nächsten Tag ging es bei ähnlich schönen Temperaturen und Wetter zur spanischen Atlantikküste.


Santiago de Compostela, ES, 15.02.2023

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1 hozzászólás

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Vendég
2023. febr. 16.
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Danke für den interessanten Bericht mit den Fotos und Informationen für Wohnmobilisten.

Kedvelés
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